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New York City

Und erneut PABT. Philipps Tante hat uns zur Bushaltestelle gebracht. Etwa drei Stunden Fahrt. Zeit, die ich im Lonely Planet geschmökert habe, um nur einen groben Überblick über diese Ansammlung von Stadtteilen, geprägt von Gegensätzen zu bekommen.

Ich weiß nicht, wieviel ich in meinem Leben von dieser Stadt gehört oder gelesen habe. Ich weiß auch nicht einmal mehr was ich gehört oder gelesen habe. Es ist nämlich alles, komplett alles in genau diesem Augenblick hinfällig, wenn man das erste mal in diese Welt eintaucht. Eine Skyline, die für Europäer leicht als Maßlosigkeit interpretiert werden kann. Wie beschreibt man all die Eindrücke? Es sind persönliche Eindrücke und Erlebnisse, die man fühlt aber nicht beschreiben kann. Worte sind so unspezifisch für diesen Teil des Lebens. Ein anderer Ansatz ist, dass man etwas, das man nicht beschreiben kann, nicht begriffen hat. (Lieblingsspruch meins Vaters)

Meine Top 3 im big apple:

1. Empire State Building bei Sonnenuntergang
(Zusehen, wie Manhatte beginnt die Nacht zu erleuchten.)

2. High Line Park Manhattan
(Grüne Oase im grauen New York auf der ehemaligen Highline des meat-packer Viertels.)

3. Brooklin Bridge
(Tor zu einer Stadt, nicht von dieser Welt.)

Philipp und ich haben das drei Tage Sparprogramm hinter uns. Sparprogramm nicht weil es so günstig wäre, sondern weil man in drei tagen NICHTS von dieser Stadt sehen kann. War aber ein grandioser Start in das Abenteuer USA. Was mir am meisten imponiert hat, sind die Gegensätze. Man steigt am Timesquare in die Subway ein, völlig überrumpelt von den Menschenmassen und grellen Lichtern zwei Minuten später steigt man am Centralpark aus und kann es sich nicht vorstellen, noch in der selben Stadt zu sein. Und so ist es mir mit jeder Fahrt ergangen. Es ist spannend das völlig unerwarete am anderen Ende des Metrotunnels zu entdecken. Und ich glaube es gibt nicht soviele Orte auf dieser Welt, an denen man Koberindburger bekommt. In NYC eher ein kleineres Problem. Mediumrare mit handgemachten French Fries. Nice.
Was wir alles gesehen haben? Vorallem überwältigende Größe. Alles ist groß. Die Gebäude, die Menschen, die Flecken, die das Essen auf dem T-shirt hinterlässt. Greenwich als Einstieg am ersten Abend. Vorbei am "Cafe Wah?", in dem die Geburtstunde Bob Dylans schlug. Auf Pfaden von wahren Größen, Künstlern, Filmemachern und tausend anderen Menschen gingen, liefen, fuhren und besuchten wir Straßen, Wahrzeichen, Gebäude und Orte.
Brooklin Bridge, Flat Iron, Grand Central, Times square, Rockefeller, Museum of Modern Arts, Hudson River bei Sonnenuntergang. Statue of Liberty, Wall Street, 9/11 Memorial, High Line, Central Park, Empire State, nur für den groben Überblick.
Allzeit begleitet von Taxis, Hot Dogs und Sandwiches, Burritos und Burgern, hatten wir drei spitzen Tage.
Ich will wieder herkommen. Irgendwann. Wenn ich Zeit habe, mehr von der Stadt zu sehen. Ich denke viel an zu Hause. Was ich alles hinter mir gelassen habe. Und an das was kommt. Wir sind auf dem Weg nach Potsdam. An die Clarkson University. Mir wird immer klarer, was für ein Glück ich habe, das erleben zu können.
Ich bin gespannt was mich erwartet.

21.8.13 04:17


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and it began

Konstanz, gerade mal ein Atemzug entfernt. Bude leer, Abschiedsfeier, Glückwünsche, Abschiedsgeschenke, ein Frühstück am See, Streichen, ein letzer Badetag, Backpack voll mit dem, was von meiner Existenz in Deutschland nicht in Kisten gepasst hat und für die nächsten Monate alles sein wird, was ich habe, ein überagendes Steak unter Sternenhimmel, letzte laue Sommernacht
Morgengrauen, Zürich. Ein letzter Blick zurück, Abflug kurz nach Sonnenaufgang überm Rollfeld, der Geschmack des Vannillegipfeli wird mit Gin Tonic betäubt. Heathrow, Hektik, Sicherheitskontrollen, boarden zwei Minuten nach offiziellen Abflug, und nach endlos dahinschleichenden Stunden und etwa 10 wohl temperierten Flugzeugsnacks New York JFK. Bangen in der Warteschlange vor dem Immigration Officer und auf einmal stehe ich da. Auf Amerikanischem Boden.
Wie ausgespuckt. Aber ich weiß wo ich bin. Ich weiß wohin ich gehe. Philadelphia. Erst mal runterkommen. Philipp, der zweite Exchange aus Konstanz und ich wurden von Philipps Tante eingeladen. Ich steige in NYC um. Und kann es nicht begreifen. Eine solche Stadt raubt einem den Atem. Ich sitze vorm PABT, auf meinem Backpack und rauche eine der letzten Zigaretten, die ich habe. Der Rest der Reise ist unspektakulär, naja, die Skyline ausgenommen
Als ich ankomme fehlen mir die Worte. Ich bin wirklich angekommen. Die Sonne geht gerade unter, die Grillen zirpen, der Mond spiegelt sich im Pool. Großartig. Ein Haus wie eine Filmkulisse aus Desperate Housewifes. Sogar die selben Baumaterialien wie eine Filmkulisse. Aber leider geil. Und nach gefühlten 3 Tagen wach kann ich schlafen. Und zwar wirklich gut schlafen.
Philadelphia ist spitze. Oder das was ich eben gesehen habe, in den zwei Tagen. Erst mal ankommen, runterkommen, snacken, Kraft tanken. Hot dogs bei einem Baseballspiel sind dafür geradezu prädestiniert.

Philipp und ich planen nach NYC zu gehen für weitere 3 Tage, bevor es dann wirklich an die Uni geht. Und langsam fängt es an wirklich Spaß zu machen. Langsam spürt man es, USA, die unbegrenzten Möglichkeiten. It's going to be awesome..

18.8.13 08:07


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